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  • Marcel

Stimulierung des Computerkaufs oder Notwendigkeit? Upgrade auf Windows 11 verweigert


Datum

24.08.2023

Einleitung

Der Kauf eines Notebooks, Laptops oder Tablets ist komplizierter denn je. In fast jedem Geschäft, ob online oder um die Ecke, liegen Pandemie-Restbestände auf Lager und werden mit Rabatten, Sonderangeboten und viel " Englischem " Marketing an den ahnungslosen Kunden gebracht.

Schließlich sehen die Geräte von außen alle gleich aus und tragen einen i3-i5-i7-Aufkleber von Intel oder einen von AMD.

Doch je weiter die Intel-Prozessoren von der 13. Generation und die AMD-Prozessoren von der 7000er-Serie entfernt sind, desto schneller droht das Aus.

Für das Betriebssystem interessiert sich im Allgemeinen keiner, ob es Linux, Windows 10, 11, Home oder Pro ist egal. Hauptsache „Billig“.

Und dann, nach der Inbetriebnahme, nach weiteren Updates, kommt das böse Erwachen und externe Hilfe, ein weiterer Neukauf sind plötzlich notwendig. Man wird mit versteckten Zusatzkosten konfrontiert, die man sich mit der Freischaltung von zunächst Gratis-, dann zahlungspflichtigen Abonnements und Testversionen eingehandelt hat.

Man kann aber auch nachhaltig sein und einfach sein aktuelles Gerät von Windows 10 auf 11 upgraden und damit das von Microsoft festgelegte Todesdatum von Windows 10 (14. Oktober 2025) umgehen.

Augenblicklich verlangt Microsoft für das Upgrade auf Windows 11 folgende Kriterien

- 64 Bit-Prozessor von AMD, Intel, Qualcom

- 64 GB Festplattenspeicher (Ein absoluter Witz, denn unter 256GB meldet das Gerät schon nach kurzer Zeit Speicherengpässe, 512GB sind ratsam, außer man setzt auf die Cloud und verzichtet auf lokale Daten – ACHTUNG: Datenverlust bei Cloudproblemen möglich!)

- 4 GB Arbeitsspeicher (Wenn man die Sanduhr liebt, kann man es versuchen, 8GB geht, 16 GB sind empfehlenswert.

- TPM 2.0 Chip

- UEFI Secure Boot

- Direct X12 kompatibel

- 9 Zoll Display mit 720p (Für Standardbenutzer unbenutzbar)


Eine hohe Hürde, an der viele Windows 10 Geräte kläglich scheitern

Die meisten Billigrechner scheitern bereits an dieser Hürde und werden von Microsoft kategorisch am Update gehindert. Mit Tipps aus dem Internet oder aus Computerzeitschriften versuchen die Nutzer, die Blockade zu umgehen und wundern sich, warum ihr Rechner plötzlich keine Updates mehr macht und damit zum Sicherheitsrisiko wird. Oder sie ärgern sich, weil ihr Rechner nur noch in Zeitlupe läuft, sich wahllos mit einem Bluescreen verabschiedet oder willkürlich neu startet.

Doch selbst wenn die Systemanforderungen erfüllt sind, wird das Update auf Windows 11 verweigert

Schuld daran ist eine ominöse Liste von Windows 11 freigegebenen Prozessoren, die man beim Hersteller einsehen kann. Diese wird vom Konzern regelmäßig überarbeitet und immer kürzer.

Das ist mehr als kurios, denn die gestrichenen Prozessoren funktionierten zuvor einwandfrei mit Windows 11. Und da in den letzten Jahren diverse Hersteller ihre Prozessoren fest verlötet haben, bedeutet ein nicht mehr kompatibler Prozessor automatisch einen Neukauf. Dies zum Thema „Nachhaltigkeit“

Was sollte man tun?

Auf keinen Fall sollte versucht werden, die Update-Sperre zu umgehen. Es ist ratsam, das Update auf Windows 11 so schnell wie möglich auf den aktuell kompatiblen Geräten zu installieren. Denn wenn die Masse der migrierten Geräte groß genug ist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Hersteller davor zurückschreckt, weitere Prozessoren zu sperren. Schließlich hat er schon genug Ärger mit der europäischen Wettbewerbsaufsicht und bemüht sich um ein grünes Image.

Ansonsten sollte man Windows 10 bis zum Schluss (14. Oktober 2025) nutzen, auch wenn dann die Gefahr besteht, dass Microsoft die Updates für das alte System nicht mehr so gut pflegt und die Probleme (Abstürze, Fehlfunktionen) zunehmen.

Das Update von Windows 10 auf 11 birgt jedoch ein Risiko

Das Fundament der meisten Windows-10-Rechner ist nach diversen Updates, jahrelanger Nutzung, diversen Softwareinstallationen und -deinstallationen, fragwürdigen Optimierungen in einem derart schlechten Zustand, dass eine automatisierte Migration auf Windows 11 selten gut ausgeht.

- Entweder scheitert man an einem Meer von Microsoft-Fragen und aktiviert unbewusst direkt oder später kostenpflichtige Dienste.

- Oder der Rechner strandet in einem schwarzen Bildschirm, aus dem es kein Entrinnen gibt.

- Oder er startet und scheint zu funktionieren, obwohl das Betriebssystem in einem Meer von Fehlern versinkt, nur um Tage, Wochen später (meist dann, wenn man den Rechner unbedingt braucht) plötzlich aus heiterem Himmel in einem unüberwindbaren Bluescreen zusammenzubrechen.

- Oder er startet, tut mehr oder weniger seinen Dienst und stürzt spätestens beim nächsten Update ab.

Aber es gibt Abhilfe

Spezialisten wie wir kennen den Unterschied zwischen Werbung und Realität. Wir wissen, dass eine Systemmigration - entgegen den vollmundigen Behauptungen von Microsoft - alles andere als ein Kinderspiel ist.

Wenn Sie COMPUTERHELLEF DOHEEM mit dem Upgrade beauftragen, sind Sie auf jeden Fall in guten Händen.

Wir tun alles, um Datenverluste zu vermeiden, treffen alle Vorkehrungen, damit die Systemmigration so reibungslos wie möglich verläuft und das Risiko so gering wie möglich gehalten wird.

Nach Abschluss des Upgrades überprüfen wir das System auf eventuelle Kollateralschäden und beheben diese. Wir testen die Funktionsfähigkeit des Betriebssystems und der einzelnen Programme. Bei Bedarf reparieren wir diese oder tauschen sie gegen Alternativen aus.

Anschließend unterziehen wir den Rechner verschiedenen Funktions- und Belastungstests. Erst wenn alle Fehlerprotokolle leer sind und der Rechner unseren Erwartungen entspricht, geben wir ihn für den Einsatz beim Kunden frei.

Für die Migration vereinbaren Sie am besten einen Termin mit uns, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Am einfachsten ist es, wenn Sie uns Ihr Gerät während Ihres Urlaubs anvertrauen, damit wir genügend Zeit haben, unsere Arbeit professionell zu erledigen.

Wenn Ihr Gerät nicht Windows 11-kompatibel ist und es sich nicht um einen Laptop/Notebook handelt, können wir es in der Regel auf den neuesten technischen Stand bringen. Ansonsten empfehlen wir Ihnen den Kauf eines unserer Full-Service Computer und Notebooks.

Wenn Sie die Migration selbst durchgeführt haben, empfehlen wir Ihnen trotzdem, das Gerät überprüfen zu lassen. Denn die meisten Schäden sind für den Laien unsichtbar und nur in den internen Logs dokumentiert. Sie arbeiten im Hintergrund, summieren sich und führen dann zu Systeminstabilitäten, Ausfällen und hohen Reparaturkosten.


Quelle


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