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  • Marcel

Hp Pc All in One 24” Preis 499€ - Wo ist der Haken?

Aktualisiert: 24. Sept. 2023


Datum

23.09.2023

Bildschirm 23.8”

Prozessor AMD Athlon 3050Z

Speicher 512 Go

Ram 8 GB

2 USB 2.0

2 USB 3.2


Windows 11 Home

Wifi 5.0

Bluetooth 4.2


Ein echtes Schnäppchen aus dem Großhandel. Schade nur, dass der Prozessor aus der Pandemiezeit stammt und bereits 3 Jahre auf dem Buckel hat, also aus der Informatik-Steinzeit stammt.


Dies ist für ein neu verkauftes Gerät unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit wenig beruhigend, da mit jeder neuen Windows-Version auch das Supportende und damit die Neuanschaffung droht.


Dann wäre da noch der Arbeitsspeicher, 8 GB. Für ein aktuelles Windows 11 ist dies das mindeste, um eine permanente Sanduhr zu vermeiden. Anspruchsvollere Anwendungen wie Bildbearbeitung, Musik und Spiele benötigen ebenso wie flüssiges Arbeiten mindestens 16 GB. Schade nur, dass man als Laie das Gerät nicht öffnen kann, um den Arbeitsspeicher einzusetzen. Könnte man das, würde man feststellen, dass in diesem Gerät noch der veraltete DDR4 Arbeitsspeicher verbaut ist und die beiden Steckmodule bereits belegt sind, da der Hersteller statt eines 8GB Moduls zwei 4GB Module eingesetzt hat. Also ein Totalausfall. ~33.90€ + Techniker, der die RAM einbaut.

Zwischentotal wenn man es selbst schafft: 499€ + 33.90€ = 532.90€


Wenn der Rechner erst einmal gestartet ist, landet man beim obligatorischen Microsoft Konto.


Als „Consumer“ soll man schließlich die anfangs kostenlosen Dienste Microsofts und deren Partner in Betrieb nehmen, und dann langsam zur Kasse gebeten werden.


So aktiviert man Microsoft OneDrive, Microsoft 365 und das Antivirenprogramm McAfee und stellt nach einiger Zeit fest, dass es sich dabei um kostenpflichtige Dienste handelt.


~99€ pro Jahr für Microsoft Office 365

Zwischentotal: 631.90€


~64.95€ pro Jahr für McAfee

Zwischentotal: 696.85€


Will man sich der Abhängigkeit von Microsoft entziehen, muss man statt der Mietversion von Office die Kaufversion erwerben. Hier werden ~299 € fällig.


Zwischentotal: mit Office Kaufversion und Antivirus (empfohlen)

831.90€


Die Inbetriebnahme beginnt, aber irgendwie hängt alles fest, funktioniert nicht richtig und endet irgendwie in der lästigen Cloud. Schuld daran ist die verwendete abgespeckte Version von Windows Home, die einen völlig der Willkür von Microsoft ausliefert, einen zum Versuchskaninchen für unausgegorene Updates auswählt und eine Cloud-Anbindung quasi erzwingt.


Will man dies ändert benötigt man ein Upgrade auf Windows 11 Pro: ~259€

Zwischentotal: 1090,90€


Nach der Installation stellt man fest, dass der Computer immer noch nicht richtig läuft oder es Probleme mit den angeschlossenen Geräten gibt. Irgendwo klemmt es. Nichts funktioniert richtig. Dann trifft man einen Kollegen, der die gleiche Erfahrung gemacht hat und deshalb zu einem Fachmann gegangen ist, der den Computer richtig eingestellt und die Daten vom alten Computer auf den neuen übertragen hat. Das hat 350 € gekostet, aber seitdem läuft der Rechner wie geschmiert.


Zwischentotal: 1440.90.


Der Techniker bestand auch auf einem externen Backup-Gerät mit einer Archiv-Festplatte und einem separaten Gehäuse, damit die Daten auch bei einem Ausfall des Backup-Geräts sicher sind. Denn im Gegensatz zu einer Cloud-Backup-Lösung ist man so Eigentümer der Daten und nicht einem anonymen Rechenzentrum ausgeliefert.


Kostenpunkt: 200€


Zwischentotal: 1640.90€


Nach dem ersten Backup stellt man fest, dass das Gerät nicht wie früher mit diversen nützlichen Programmen ausgestattet ist. Alles dreht sich um Windows-Software und führt irgendwie immer wieder in die Cloud und zu Microsoft kostenpflichtigen Diensten. Da man selbst mit der Aufgabe überfordert ist, ruft man wieder den Fachmann.


Zwischentotal: 1990.90€


Jetzt funktioniert die Maschine so, wie sie soll. Aber alles ist kompliziert und man merkt, dass man eine Anleitung braucht. Also bestellt man einen Kurs. Kosten: 200€

Zwischentotal: 2190,90€


Da die Hände zunehmend taub werden, forscht man nach der Ursache und stellt fest, dass die mitgelieferte preisoptimierte Tastatur und Maus schuld sind. Um weitere Schäden zu vermeiden, müssen beide durch ergonomische Modelle ersetzt werden. Kosten: 250€


Zwischentotal: 2440,90€



Natürlich ist es auch möglich, den kurzen Weg zu gehen und sich direkt bei uns einen Rechner zu kaufen.


Zum Beispiel ein Lenovo ThinkCentre M70q All in One mit Intel i5 Prozessor der 12. Generation und 24-Zoll-Bildschirm für 3.325 €.


Im Gegensatz zum HP-Modell kann man den Rechner vom Computer trennen, falls der Bildschirm einmal den Geist aufgibt. Er ist nur eingesteckt. Braucht man mehr RAM, mehr Datenspeicher, zieht man den Rechner aus dem Gehäuse und steckt die Teile einfach ein.


Aber warum sollte man das tun? Der Rechner ist, wie es soll, direkt mit 16GB Ram und 512GB Datenspeicher bestückt.


Selbstverständlich wird es mit einem professionell installierten Windows 11 Pro und einer Kaufversion von Office ausgeliefert. Der Virenscanner ist bereits lizenziert. Und neben allen gängigen und empfohlenen Programmen verfügt der Rechner sogar über eine Vollversion von Photoshop Elements. Die Daten des alten Rechners wurden bereits in der Werkstatt fachmännisch übertragen.


Und dann wird der Rechner mit Rescue-Stick, Backup-Lösung und ergonomischer Maus und Tastatur nach Hause geliefert und dort in Betrieb genommen.


Bei der Inbetriebnahme geht der Techniker auf Kundenwünsche ein, installiert zusätzliche Software, schließt Peripheriegeräte an und sorgt dafür, dass alles zusammenpasst und reibungslos funktioniert.


Auch die Schulung ist bereits im Preis enthalten (60 Minuten). Ebenso die einjährige Mitgliedschaft in unserem ProMaShi-VIP-Service. (Protection Maintenance-Shield)


Das Thinkcentre ist zwar teurer als das HP-Gerät, aber dafür bekommt man für sein Geld einen neuen, technisch hochwertigen und von einem Fachmann schlüsselfertig installierten Computer und nicht ein veraltetes, preisoptimiertes Gerät aus Pandemiezeiten aus dem Handel.


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