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  • Marcel

Deepl.com, LanguageTool, und andere Onlinetools gratis benutzen? Wo liegt der Haken?

Aktualisiert: 26. März 2023


Datum

25.03.2023

Einleitung

So langsam kennt jeder die praktischen Helferlein aus dem Internet. Deepl.com zur schnellen Textübersetzung , https://languagetool.org/de zur Textverbesserung mit möglicher Übersetzung und viele andere nützliche Gratisonlinetools zur Bild- und Videoverarbeitung, u.s.w. Meist gibt es sie in der Gratis- und Bezahlversion.

Frage

Und da die Großmutter schon immer sagte: "Es gibt nichts umsonst, selbst der Tod kostet das Leben", stellt sich die Frage nach den Kosten der Gratisversion.

​Wo liegt der Haken?

Die Haken an dieser Webseite bestehen darin, dass alle anvertrauten Texte, Bilder und Videos vom Konzern selbst oder der mit ihm zusammenarbeitenden Drittfirmen ausgewertet und weiterverkauft werden.


Und so kann es passieren, dass man irgendwo im Internet plötzlich seine eigenen Daten wiederfindet, und das alles nur, weil man seine Bewerbung mit LanguageTool korrigiert, seine Beschwerde mit Deepl übersetzt oder seine Fotos mit einem Online-Bildbearbeitungsprogramm kostenlos bearbeitet hat.


Gleiches gilt für die beliebten Online-Antivirenscanner, deren gescannte Dateien Sicherheitsforscher und Security-Firmen(was immer das ist), zur Verfügung gestellt wird. Auch bei Chat-GPT wird eindringlich davor gewarnt, persönliche Daten in der Gratisversion einzugeben.


Dabei handelt es sich nicht um einen Hinterhalt, denn die Anbieter geben auf ihrer Website bekannt, was sie mit den eingegebenen Daten alles machen.


Beispiel Deepl: "Bitte beachten Sie, dass Sie den DeepL Übersetzer gemäß dessen Nutzungsbedingungen nicht für die Übersetzung von Texten mit personenbezogenen Daten jeglicher Art nutzen dürfen. Die Übersetzung personenbezogener Daten ist nur im Rahmen eines DeepL Pro Abos möglich (vgl. auch Ziffer 5)."


Trotzdem stieß die Zeitung C't (Sonderausgabe Daten Schützen) nach eigenen Angaben schon nach einer kurzen Recherche im Internet auf, Arztberichte, Arbeitsverträge, Bewerbungen, Unfallgutachten und sogar ein Oberverzierungsbericht der deutschen Polizei

Klartext

Jeder Nutzer muss selbst entscheiden, ob er die kostenlosen Onlinetools nutzen möchte und somit seine Daten der Öffentlichkeit oder Datenminern preisgeben möchte.


Nicht nur Firmen und Freischaffende, begeben sich bei der Verwendung der Gratisversionen auf extrem dünnes Eis, denn ihnen droht eine handfeste Datenschutzklage.


Als Angestellter riskiert mein seinen Job, wenn man es auf der Arbeit ein Geschäftsdokument mit einem gratis Onlinetool übersetzen oder überprüfen ließ.

Fazit

​Man sollte immer die kostenpflichtige Version solcher Tools benutzen. Denn nur so, ist der Dienstanbieter verpflichtet, den Datenschutz zu garantieren, und nur so erhält man Rechtssicherheit.

Quelle

C't Bericht, das Netz







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