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  • Marcel

Windows Update sorgt erneut für Ärger


Datum

24.05.2023

Einleitung

Microsoft und Apple sorgen mit ihren neusten Updates wieder für massive Probleme und Systemausfälle. Und dies, obwohl beide immer wieder beteuern, neue Updates vor Verteilung auf Herz und Nieren zu testen.

Welche Systeme bei Microsoft sind betroffen? (Apple-Update-Probleme im nächsten Blog!)

Betroffen vom Updatefiasko sind Windows 10 und Windows 11 Rechner. Wie immer erwischt es nur einen kleinen Prozentsatz der Millionen von Windowsnutzern. Doch als Update-Opfer ist man dennoch sauer.

Um welches Update handelt es sich?

Das Update KB502372. Das Update verbessert Fehler des Updates KB5025305 vom 25 April 2023

Welche Probleme verursacht das Update?

Bekannt sind:

- Fehler bei VPN-Verbindungen (speziell jene, die über L2TO/IPsec) aufgebaut werden.

- Bluescreens

- bei Verwertung der Razer Synapse Software aufpoppende Einstellungsfenster.

-Fehlermeldungen bei aktiver Bitlockerverschlüsselung

- fehlerhafte Beurteilung in der Windows-Sicherheits-APP der Funktionalität von TPM und Kernisolierung

-Verlangsamung von NVME-SSD mit anschließendem Bluescreen

-Verlangsamung von VPN-Verbindungen

Bekannte Fehlermeldungen

0x800f081f und 80070002

Was tun?

· Wenn Ihr Rechner von den Problemen betroffen ist und er noch funktioniert, sollten sie schnellstmöglich das Update wieder deinstallieren

1. Wählen Sie Start > Einstellungen > Windows Update > Updateverlauf > Updates deinstallieren .

2. Suchen Sie in der angezeigten Liste das Update, das Sie entfernen möchten, und wählen Sie dann "Deinstallieren" neben dem Update aus.

ACHTUNG: Gefahr

Bei einer Deinstallation von Updates besteht immer das Risiko eines Systemversagens. Deshalb sollte vor einem solchen unbedingt ein Backup angelegt werden.

· Wenn Ihr Rechner nicht mehr startet, oder selbst versucht das Problem zu beheben, ist es sehr empfehlenswert, einen Fachbetrieb mit der Reparatur zu beauftragen.

Eine fehlerhafte automatische Reparatur kann ebenso wie eine durch Laien durchgeführte Reparatur zu irreparablen Schäden am Betriebssystem führen. Selbst nach einer scheinbar erfolgreichen Reparatur können wenig später zahlreiche Kollateralschäden auftreten, deren Behebung viel Geld kostet.

Hinweise und Reparaturvorschläge im Internet sollten stets kritisch geprüft werden. Jede Reparatur ist von ihrem Pannenkontext abhängig. Jeder Rechner ist wegen des verwendeten Hard- und Softwareumfelds und der Benutzereinwirkung einzigartig und benötigt im Pannenfall einer individuellen, sorgsam abgestimmten Reparatur, die auf einer fachkundigen Schadensdiagnose basiert

Vorschlaghammerreparaturen enden oft mit einem totalen Systemversagen und hohen Reparaturkosten, die bei Billiggeräten gerne den Wert des Rechners übersteigen. Bei Billiggeräten sollte man mit Eigeninitiativen vorsichtig sein, da diese Geräte schon aufgrund ihrer preisoptimierten, pannenanfälligen und oft veralteten Technik für Probleme prädestiniert sind.

· Wenn Ihr Rechner das Update noch nicht erhalten hat, sollten Sie es ablehnen. Microsoft versucht aktuell die Probleme abzuschätzen und zu lösen.


Übrigens

Führen Sie stets vor Durchführung irgendwelcher Updates ein Backup durch. Benutzen Sie für die Backups immer eine externe, klassische Festplatte.

Bei der Backupfestplatte sollte es sich um eine NAS-Festplatte handeln. Diese soll in einem austauschbaren Festplattengehäuse verbaut sein. Nur dann kann man im Falle einer Fehlfunktion des Festplattengehäuses, die Festplatte in einem anderen Festplattengehäuse weiterverwenden. Externe Festplatten, die günstig angeboten werden, sind meist technisch manipuliert, im Gehäuse verklebt oder beinhalten deklassierte Festplatten.

NAS-Festplatten wurden speziell für die langwierige Datenspeicherung konzipiert.

Verlassen Sie sich nicht auf Cloud-Backups, diese können ohne Vorwarnung ebenfalls beschädigt, gelöscht oder infiziert werden. Wenn Ihr Computer nur über eine SSD und keine Festplatte verfügt, sind externe Backups zwingend.

Denn eine SSD kann jederzeit, ohne Vorwarnung sämtliche Daten verlieren. Je kostengünstiger eine SSD gestaltet wurde, desto wahrscheinlicher ist ein Datenverlust.

Quellen

Internetnachrichtendienste


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