top of page
  • Marcel

Haben Sie unterwegs kein Internet? Einfach das erstbeste offene WLAN auswählen und schon...


sind Sie zum Freiwild der Cyberkriminellen geworden.

Datum

05.05.2023

Einleitung

In Zeiten von Whatsapp, Teams, Telegram u.s.w. braucht doch niemand mehr eine Simkarte und wenn man dennoch eine hat, ist es besser, sie nicht zu benutzen. Denn schließlich gibt es ja WLAN und dort ist alles Gratis.

Falsch

Denn WLAN geht immer auf Kosten einer Datenverbindung und diese ist in den meisten neuen Abonnements während der Woche auf 10GB begrenzt. Wenn man also über WLAN telefoniert, Nachrichten übermittelt kostet es immer und sei es nur Datenvolumen. Ein Datenvolumen welches sich dank Streaming sowieso in kürzester Zeit in Rauch auflöst. SMS versenden ist jedoch in fast allen Abonnements, genauso kostenlos wie telefonieren in der Europa Zone.

Abgesehen davon, ist doch WLAN schneller und man kann Weltweit kostenlos sogar ohne SMS-Karte telefonieren!

Kann sein. Dies hängt von der jeweiligen Verbindungsart ab. Aber für WLAN braucht man normalerweise ein Abonnement und dies kostet wiederum.

Aber es gibt doch die offenen WLANs. Die kosten nichts und sind überall verfügbar. Flughäfen, Hotels, öffentliche Plätze, u.sw.

Ja diese gibt es. Aber leider ist man bei einer Verbindung mit einem offenen WLAN automatisch Teil einer Surfgemeinschaft. Jeder, kann, je nachdem wie das WLAN aufgebaut ist, auf die Daten des eines anderen Benutzers dieses offenen WLANs zurückgreifen oder dessen Datenverkehr protokolieren. Hat man es da mit einer Freigabe nicht so genau genommen, oder DLNA streaming aktiviert, stellt man der Gemeinschaft seine Daten zur Verfügung.

Zudem können Cyberkriminelle mit geringem Aufwand ein Offenes WLAN zur Verfügung stellen und gleich einem Licht in dunkelster Nacht dauert es nicht lange bis sich die ersten Opfer angezogen fühlen und in die Falle gehen.

Ok aber es gibt doch VPN’s damit bin ich doch sicher?

Das hängt vom VPN und dessen Einstellungen ab. Wird der gesamte Netzverkehr oder nur Teile davon über das VPN geleitet. Und überhaupt wer ist der VPN-Anbieter. Ist nicht vielleicht der VPN-Anbieter selbst der Cyberkriminelle, welcher einen mit einem kostenlosen VPN-Angebot in die Falle gelockt hat?

Fazit

Schalten Sie außerhalb Ihres eigenen WLANs die WLAN-Funktion standardmäßig ab. Denn ein abgeschaltetes WLAN bietet keine Angriffsfläche.

Greifen Sie nie auf ein unbekanntes WLAN zurück, zumal wenn Sie für die Verbindung keinerlei Kennwörter benutzen müssen. Man kann in der Regel davon ausgehen, dass die mobile Datenverbindung Ihres Smartphone Providers sicherer als alle offenen WLAN ist. Und im Notfall kann man sich im Urlaub provisorisch bei einen örtlichen Smartphone-Provider anmelden.

Wenn Sie trotz dem WLAN benutzen möchten, rufen Sie über ein offenes WLAN nie vertrauliche Daten ab, es gilt immer das Prinzip „FEIND hört mit“.

Benutzen Sie für vertrauliche Operationen (Webbanking, Onlineshopping, Steuererklärung), nie öffentliche Computer in Hotel, Flughäfen und anderen Bereichen.

Wenn Sie dennoch mit vertraulichen Daten auf das Internet zurückgreifen möchten, benutzen Sie ein vertrauenswürdiges, kostenpflichtiges, VPN, welches den europäischen Datenschutzrichtlinien unterliegt. Ein kriminelles VPN ist eine der schlimmsten Sicherheitsgefährdungen überhaupt.

Wie immer stehen wir Ihnen bei der Auswahl der VPN, der Inbetriebnahme der VPN und weiteren Informationen gerne zur Verfügung. Unser Schulungsleiter steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Quellen

BSI, Sicherheitsinstitute


Unser Blog verzichtet auf weiterführende Links, da wir nicht garantieren können, dass die Zieladresse weiterhin existiert und das anzeigt, wovon wir beim Erstellen des Blogs ausgingen.

9 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen
bottom of page